Neue Studie von MuleSoft: ​70​​ ​% der Unternehmen bieten keine vollständig vernetzten Benutzererlebnisse

Unternehmen müssen ihre Transformation dringend vorantreiben: Mehr als 70 % ihrer Kundeninteraktionen erfolgen inzwischen digital.

Angesichts der sich beschleunigenden Digitalisierung könnten Unternehmen durchschnittlich 7 Millionen US-Dollar verlieren, wenn digitale Transformationsinitiativen fehlschlagen.

Mehr als ein Viertel der Führungskräfte fordert jetzt eine unternehmensweite API-Strategie, um Daten zu erschließen und vernetzte Erlebnisse zu schaffen.

SAN FRANCISCO – 7. Februar 2022 MuleSoft, Anbieter der weltweit führenden Integrations- und API-Plattform, berichtete heute, dass es 70 % der Unternehmen schwerfällt, vollständig vernetzte Benutzererlebnisse über alle Kanäle hinweg zu ermöglichen. Der heute veröffentlichte Connectivity Benchmark Report 2022 von MuleSoft zeigt, dass zu diesem Zeitpunkt fast drei Viertel (72 %) der Kundeninteraktionen in Unternehmen mittlerweile digital erfolgen. Angesichts der beschleunigten Digitalisierung könnten Unternehmen, die digitale Transformationsinitiativen nicht erfolgreich abschließen, durchschnittlich 7 Millionen US-Dollar (6.846.979 US$) Umsatz verlieren.

Um im heutigen Wettbewerbsumfeld zu wachsen, müssen Unternehmen vernetzte digitale Erlebnisse bieten – für Kunden und für Mitarbeiter.

„In unserer vollständig digitalisierten Welt erwarten Kunden und Mitarbeiter wirklich vernetzte Erlebnisse“, erklärt Brent Hayward, CEO von MuleSoft. „Aber abgeschottete Anwendungen und Datensilos blockieren die ‚Customer Experience‘ und digitale Transformation nach wie vor – und das kostet Unternehmen inzwischen mehrere Millionen US-Dollar jährlich. Unternehmen müssen in der Lage sein, eine zunehmende Anzahl von Apps und Datenquellen einfach zu integrieren, um ihr Business zu automatisieren, nahtlose digitale Erlebnisse zu schaffen und Wachstum zu fördern.“


MuleSoft Connectivity Benchmark Report 2022 zum Stand integrierter Nutzererlebnisse

MuleSoft Connectivity Benchmark Report 2022 zum Stand integrierter Nutzererlebnisse

Der Connectivity Benchmark Report 2022 basiert auf einer weltweiten Umfrage unter 1.050 CIOs und IT-Entscheidern und beleuchtet die Herausforderungen und Chancen für Unternehmen, die ihre Daten für die Entwicklung und Automatisierung nahtloser Erlebnisse nutzen wollen:

Kunden erwarten nahtlose Nutzererlebnisse

Anwendungen spielen eine entscheidende Rolle bei der digitalen Transformation und den Bemühungen, das Nutzererlebnis zu verbessern. Unternehmen nutzen im Durchschnitt mehr als 976 verschiedene Anwendungen (im Vergleich zu 843 vor einem Jahr). Aber nur durchschnittlich 28 % dieser Anwendungen sind integriert, d.h. es gibt nach wie vor enormes Potenzial für besser vernetzte Nutzererlebnisse. Der MuleSoft-Report zeigt:

  • Es ist schwieriger geworden, vernetzte Nutzererlebnisse zu schaffen: Mehr als der Hälfte (55 %) der Unternehmen fällt die Integration von Nutzererlebnissen schwer. Dieser Anstieg verglichen mit dem Vorjahreswert (48 %) zeigt: Es wird für Unternehmen immer schwieriger, digitale Kundenwünsche zu erfüllen.
  • Sicherheits- und Governance-Themen stehen im Weg: Sicherheit und Governance (54 %) gelten als Hauptprobleme bei der Integration von Nutzererlebnissen und rangieren damit noch vor veralteter IT-Infrastruktur (46 %) und mangelnder Anpassungsfähigkeit an sich ständig ändernde Prozesse, Tools und Systeme (42 %).
  • Integrierte Nutzererlebnisse schaffen geschäftliche Vorteile: Mehr als die Hälfte der Unternehmen, die Benutzererfahrungen integriert haben, berichten von transparenteren Abläufen (54 %) und erhöhter Kundenbindung (54 %). Weitere erzielte Erfolge waren verstärkte Innovation (50 %), ein höherer ROI (48 %) und zunehmende Automatisierung (45 %).

 

Datensilos

MuleSoft Connectivity Benchmark Report 2022 – Datensilos

Integrationsprobleme blockieren digitale Erlebnisse und Initiativen

Datensilos sind nach wie vor ein großes Hindernis für die Integration von Nutzererlebnissen. Genau wie im letzten Jahr nennen 90 % der Unternehmen Datensilos als Problem. Der MuleSoft-Report zeigt:

  • Probleme bei der Integration: Die größten Herausforderungen bei der digitalen Transformation sind die Integration isolierter Apps und Daten (38 %) sowie Risk Management und Compliance (37 %). 88 %der Befragten gaben an, dass Integrationsprobleme Initiativen zur digitalen Transformation nach wie vor ausbremsen.
  • Individuelle Integration ist zu teuer: Für die firmenweite Integration von Anwendungen und Daten investieren Unternehmen ihre Ressourcen in aufwändige Maßnahmen wie z.B. individuelle Integration (custom integration). Dadurch steigen die technischen Schulden. In den letzten 12 Monaten gaben Unternehmen für den Arbeitsaufwand in Verbindung mit individueller Integration durchschnittlich 3,65 Millionen US-Dollar* aus; ein Anstieg von 4 % im Vergleich zum letzten Jahr (3,5 Millionen US$).
  • IT-Budgets werden erhöht, aber auch die Anforderungen steigen: Bei 85 % der Unternehmen stiegen die IT-Budgets im Jahresvergleich (dieser Wert lag bei 77 % im Vorjahr). Gleichzeitig musste die IT im Schnitt 40 % mehr Projekte liefern, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert (30 %). Trotz des höheren Budgets fällt es der IT schwer, die geschäftlichen Anforderungen zu erfüllen. Etwas mehr als die Hälfte (52 %) aller Projekte wurden in den letzten zwölf Monaten nicht rechtzeitig fertig. 

Mit APIs wollen Unternehmen die digitale Transformation vorantreiben und den Umsatz steigern

Trotz dieser Integrationsprobleme nutzt die überwiegende Mehrheit (98 %) der Unternehmen APIs. Verbinden Unternehmen Daten und Anwendungen über APIs, können sie ihre digitale Transformation effizienter umsetzen und schneller geschäftliche Erfolge erzielen. Der MuleSoft-Report zeigt:

  • Eine übergeordnete Integrations- und API-Strategie: Die meisten Unternehmen (90 %) verfügen nun über eine klare Integrations- und API-Strategie. Und bei mehr als einem Viertel (26 %) verlangen Führungskräfte nun, dass alle Projekte einer unternehmensweiten API-Integrationsstrategie folgen. Letztes Jahr waren es noch 15 %.
  • Wiederverwendung ist im Kommen: Statt Projekte jedes Mal von Grund auf neu zu entwickeln, erstellen und nutzen Unternehmen zunehmend wiederverwendbare IT-Assets und APIs, um neue Erlebnisse zu schaffen und Projekte zu beschleunigen. Durchschnittlich 46 % interner Software-Assets und -Komponenten können Entwickler wiederverwenden — mehr als im Vorjahr (42 %). Bei fast der Hälfte (48 %) der Unternehmen werden diese Komponenten von der IT aktiv wiederverwendet (im Vergleich zu 41 % im Bericht von 2021).  
  • Business User befähigen: Wenn nicht-technische Benutzer mit Low-Code-Tools ihre eigenen Automatisierungs- und digitalen Transformationsprojekte umsetzen können, kann das IT-Teams enorm entlasten. Mehr als die Hälfte (55 %) der Unternehmen verfügt inzwischen über eine "sehr ausgereifte" oder "ausgereifte" Strategie, die diesen Nutzern eine einfache Integration von Apps und Datenquellen über APIs ermöglicht (verglichen mit 36 % im Vorjahr).
  • APIs machen Umsatz: Zwei Fünftel (40 %) der Unternehmen verzeichneten eine Umsatzsteigerung als direktes Ergebnis der Nutzung von APIs (verglichen mit 28 % im Vorjahr).

 

Wiederverwendung

MuleSoft Connectivity Benchmark Report 2022 – Wiederverwendung

„Für eine erfolgreiche Transformation ist digitale Agilität wesentlich. Nur mit digitaler Agilität können Unternehmen Innovationen in großem Umfang vorantreiben, neue Initiativen schneller umsetzen und die Erlebnisse schaffen, die Kunden und Kollegen erwarten“, erklärt Kurt Anderson, Managing Director und API Transformation Leader, Deloitte Consulting LLP. „Digitale Agilität braucht eine moderne Strategie, die Integration, API-Management und Automatisierung vereint. So können Unternehmen Daten, Anwendungen und Geräte einfach verbinden und damit neue digitale Funktionalitäten schaffen und Transformationsprojekte vorantreiben.“

Der Connectivity Benchmark Report 2022 wurde in Zusammenarbeit mit Deloitte Digital erstellt. Deloitte und MuleSoft können IT-Organisationen aller Branchen helfen, den wachsenden Bedarf an vernetzten Daten zu bewältigen und Transformationsmöglichkeiten im Unternehmen zu eröffnen. Den vollständigen Connectivity Benchmark Report 2022 von MuleSoft können Sie hier herunterladen.

Methode
Für den siebten jährlichen Connectivity Benchmark Report befragten MuleSoft in Zusammenarbeit mit Vanson Bourne 1.050 IT-Entscheider weltweit. Ziel war es, herauszufinden, wie viel tatsächlichen Mehrwert die digitale Transformation in Unternehmen generiert, und zu verstehen, mit welchen Strategien IT-Führungskräfte die Ziele der digitalen Transformation am effektivsten erreichen. Zwischen Oktober und November 2021 führten wir dazu eine Online-Umfrage in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Australien, Singapur, Hongkong und Japan durch. Ein strenges, mehrstufiges Auswahlverfahren stellte sicher, dass nur geeignete Kandidaten an der Umfrage teilnahmen. Alle Befragten arbeiten in großen Unternehmen im öffentlichen oder privaten Sektor mit mehr als 1.000 Beschäftigten und besetzen mindestens eine Management-Position.

*Die Umfrageteilnehmer nannten für die letzten 12 Monate Ausgaben von durchschnittlich 9.491.188 US-Dollar für IT-Personal (Mitarbeitergehälter und externe Auftragnehmer).
Nach Angaben der Befragten verbrachten IT-Teams 38,46 % ihrer Zeit mit dem Designen, Entwickeln und Testen individueller Integrationen.
2022: 9.491.188 US$ x 38,46 % = 3.650.311 US$
2021: 9.870.901 US$ x 35,55 % = 3.509.105 US$

Über MuleSoft, ein Salesforce-Unternehmen 
MuleSoft, Anbieter der weltweit führenden Plattform für APIs und Integrationen, ermöglicht es Unternehmen, ganz einfach Apps und Daten zu integrieren und schneller vernetzte Erlebnisse zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.mulesoft.com/de/

Über Salesforce
Salesforce, der globale Marktführer im CRM-Bereich, ermöglicht digitale Transformation und eine 360°-Sicht auf den Kunden für Unternehmen jeder Größe und Branche. Weitere Informationen über Salesforce (NYSE: CRM) finden Sie unter www.salesforce.com/de/.

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